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24. April 2013

Hundeerziehung ohne Stress - verschiedene Aspekte - Hundeschule

Hundeerziehung ohne Stress - verschiedene Aspekte - Hundeschule:

Hallo Petra
heute kommen wir auf ein Thema zu sprechen, das vielen Hundebesitzern Unbehagen bereitet: Hunde sind Rudeltiere und deswegen daran gewöhnt, dass es eine Rangordnung gibt.
Andererseits sehen sich die meisten Hundehalter als Partner oder Freund ihres Hundes. Vielen von uns fällt es deswegen schwer, uns als Anführer oder Chef unseres Hundes zu betrachten.
Wie sollten Sie nun mit diesem scheinbaren Widerspruch umgehen? Vielleicht hilft Ihnen
dieser Gedanke:
In der Hierarchie über jemandem zu stehen, beinhaltet heutzutage nicht mehr das Recht,
Willkür auszuüben. Nicht im richtigen Leben und auch nicht als Hundehalter. Eher das Gegenteil ist der Fall:
Das Privileg, der Ranghöhere zu sein, ist mit erheblichen Pflichten verbunden.
Im Falle Ihres Hundes ist es Ihre Aufgabe, ihn zu erziehen, auszubilden, ihm Futter und ein Dach über dem Kopf zu geben. Sozusagen als Gegenleistung für diese Fürsorge haben Sie das Recht, die Regeln des Zusammenlebens aufzustellen. Zum Beispiel können Sie festlegen, dass Sie auf dem Sofa sitzen dürfen und Ihr Hund unten bleiben muss.
Oder:
Sie dürfen am Tisch im Esszimmer essen und der Hund in der Küche aus dem Futternapf.
Welche Regeln auch immer Sie aufstellen - Ihr Hund wird sie befolgen.
Aber nur, wenn er zuvor akzeptiert hat, in der Rangordnung unter Ihnen zu stehen. Wenn er Sie als ranghöheres Rudelmitglied akzeptiert hat, werden Sie es viel leichter haben, auf Ihren Hund einzuwirken.
Mit anderen Worten: Er wird besser auf Ihre Kommandos hören.Wenn Sie nicht bereit sind, die Führungsrolle zu übernehmen, passiert dies: Ihr Hund wird versuchen, sich den ersten Platz in der Rangordnung zu sichern oder zumindest in einigen Bereichen die Führung zu übernehmen.

Hier der vielleicht wichtigste Tipp, um bei Ihrem Hund Ansehen und Respekt zu gewinnen und ihn dazu zu bewegen, Ihren Vorrang anzuerkennen: Gewöhnen Sie sich an, immer die Initiative zu ergreifen.
Einige Beispiele:
Seien Sie derjenige, der das Spielen beginnt und das Spiel auch wieder beendet.
Seien Sie derjenige, der zum Schmusen auffordert. Wenn der Hund Sie ständig anstupst, ignorieren Sie ihn einfach mal.
Seien Sie derjenige, der den Hund zum Laufen auffordert und die Richtung festlegt.
Ganz wichtig auch: Laufen Sie Ihrem Hund nicht hinterher, sonst wird er den Eindruck
gewinnen, er sei der Bestimmer und sagt, wo es lang geht. Seien Sie außerdem derjenige,
der Besucher oder Familienmitglieder zuerst begrüßt. Erst danach darf der Hund nachsehen, wer gekommen ist.

An all diesen auf den ersten Blick scheinbar kleinen Dingen wird Ihr Hund erkennen, dass
Sie viel wichtiger sind und mehr Erfahrung haben - was sehr wichtig ist für Ihren Hund.
Darum sollte übrigens Konsequenz die hervorstechendste Eigenschaft jedes Rudelführers
sein.
Wenn der Rudelführer - also Sie - einmal etwas festgelegt hat, dann erwartet er von den anderen Rudelmitgliedern - Ihrem Hund - dass diese Regel immer befolgt wird. Immer!
Es erleichtert Ihr Leben ungemein, wenn Sie keine Ausnahmen machen. Anders als Menschen haben Hunde nämlich kein Verständnis für einmalige Situationen.

Ihr Hund kann beispielsweise nicht verstehen, dass ein Geburtstag ein besonderes Ereignis ist, das nur einmal im Jahr stattfindet und dass an diesem Tag Dinge erlaubt sind, die
an allen anderen Tagen verboten sind.
Wenn Sie also vorhaben, aus besonderem Anlass die Zügel mal etwas schleifen zu lassen:
Sie tun weder sich noch Ihrem Hund damit einen Gefallen.
Im Gegenteil:
Ihr Hund ist verwirrt und wird sich all die anderen Tage im Jahr fragen, warum etwas plötzlich tabu sein soll, was doch schon mal so schön war. Und darum wird er es eventuell immer wieder versuchen.

www.mein-freund-labrador.de/mfl/index.php?page...5669

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