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12. Dezember 2011

Labrador Welpen Erziehung: Die Labrador Erziehung

Die Labrador Erziehung:

Der Labrador ist ein toller Hund. Folgsam, intelligent, freundlich und sehr neugierig. Aber er ist auch sehr temperamentvoll und stürmisch und hat viel Energie.

Sie tun gut daran, diese ganze Energie in die richtige Richtung zu lenken, indem Sie Ihren Labrador stets beschäftigen: und zwar körperlich und geistig.

Einen jungen Hund strengt eine Denksport-Aufgabe genauso an wie körperliche Anstrengung. Und da ein junger Hund eine Menge Energie hat, sollten Sie diese mittels einer ausgewogenen Mischung zwischen physischen wie mentalen Aktivitäten, aufbrauchen.

Auch wenn ein Welpe erst wenige Wochen alt ist, können Sie schon mit der Erziehung beginnen. Je älter ein Welpe ist, um so länger können die Übungseinheiten sein, aber auch bei einem wenige Monate alten Hund können Sie stets ein paar Minuten am Stück auf spielerische Weise Befehle und Verhaltensweisen beibringen.

Es ist sogar ganz erstaunlich, was die kleinen Racker dabei schon lernen können. Denken Sie nur daran, Ihren Welpen nicht zu überfordern. Das gilt auch für ältere Labradore. Bei jeder Aufgabe, die Sie Ihrem Hund stellen, wollen Sie erreichen, dass er die Aufgabe schafft. Also stellen Sie Ihre Ansprüche nicht zu hoch, damit Ihr Hund die Übungen schaffen kann und Sie ihn dafür überschwänglich belohnen können. Nur auf diese Weise macht das Lernen Ihrem Labrador auch langfristig Spass und kann nicht davon genug bekommen.

Scheitert Ihr Hund allerdings an der ihm gegebenen Aufgabe, verliert er möglicherweise rasch die Lust oder ist frustriert, weil er nicht versteht, was von ihm verlangt wird. Baby Steps lautet die Devise.

Methoden der Erziehung

Es ist wichtig die geeignete Währung für Ihren Hund zu finden. Wenn Sie einen Labrador haben, ist es sehr leicht mit der geeigneten Währung: Leckerlies oder Futter werden immer funktionieren, da der Labrador ein ausgesprochener Feinschmecker ist. Das ist nicht bei jeder Hunderasse so! Manche gehen überhaupt nicht auf Leckerlies, und finden ein Spiel 100-Fach spannender.

Labrador-Besitzer haben aber wirklich Glück, da Labradore typischerweise genauso interessiert an einem Spiel oder der Aufmerksamkeit des Herrchens / Frauchens wie an einem leckeren Hundekeks sind.

Probieren Sie es einfach aus. Meine Erfahrung ist, dass meine Labrador-Hündin sehr gut auf Ballspiele, aber genauso gut auf spielerische Beschäftigung mit mir (egal was) anspringt. Das einfachste ist aber ein Hundekeks aus der Tasche zu nehmen und diesen anzubieten. Dann kann ich fast alles von ihr verlangen und habe ihre Aufmerksamkeit sicher.

Manche Hundebesitzer oder Trainer finden die Belohnung und das Training mit einem Leckerlie falsch. Ich verstehe nicht genau, warum das falsch sein soll. Ich vermute, sie behaupten, dass der Hund immer “gehorchen” soll, auch wenn er keine Belohnung in Form eines Futtermittel wittern kann?

Genau dieses Ziel erreichen wir auch mit dem Training durch Leckerlies, denn wir versuchen zunächst ein bestimmtes gewünschtes Verhalten durch Bestechung zu erhalten. Der Hund lernt, wenn ich mich setze, bekomme ich etwas (Belohnung).

Die Belohnung kann dabei die Freude und Anerkennung des Hundebesitzers sein, was häufig sehr gut funktioniert, aber einem Labrador gefällt es auch sehr gut die Belohnung in Form eines Stückchen Futters zu erhalten!

Wenn das gewünschte Verhalten erstmal antrainiert ist, reduzieren Sie die Belohnung in Form des Leckerlies stetig. Sie werden sehen, dass der Hund das gewünschte Verhalten trotzdem weiterhin ausführt, weil er hofft dafür eine Leckerlie-Belohnung dafür zu erhalten.

Nicht anders trainieren Tier-Trainer Killerwale. Glauben Sie, man kann ein tonnenschweren Wal trainieren an den Rand des Beckens zu schwimmen und geduldig sein Maul von einem Arzt untersuchen zu lassen, weil der Trainer verlangt, dass es gehorcht? Nein, der Wal erhofft sich dafür eine Belohnung in Form eines Fisches zu erhalten.

Das gleiche Prinzip wenden wir auch mit den Hunden an. Und wie gesagt, die Belohnung kann auch die Beschäftigung mit einem Spielzeug sein. Sie müssen selbst herausfinden, worauf Ihr Labrador am besten anspringt.

Bei meiner Labrador-Hündin funktioniert sehr gut die Kombination mit einem Clicker. Mit dem Clicker signalisieren Sie dem Hund, die richtige Ausführung / Zeitpunkt eines gewünschten spezifischen Verhaltens.

Beispiel:

Wenn Sie Ihrem Welpen das Kommando “Sitz” beibringen möchten, nehmen Sie den Clicker in die Hand und beobachten Sie den Welpen. Sobald er sich hinsetzt, also genau in der Sekunde, wenn sein Po den Boden berührt, geben Sie ein Klick-Geräusch und stecken dem Welpen ein Leckerlie ins Maul.

Sie sagen nichts, sie klicken einfach und stecken ein Leckerlie ins Maul. Der Welpe wird sich zunächst wundern und nicht verstehen, warum er das verdient, aber schon nach sehr kurzer Zeit wird er verstehen, was hier Sache ist. Er wird einiges ausprobieren, aber sobald er kapiert hat, dass “Hinsetzen” = “Leckerlie” bedeutet, wird er Ihnen das Verhalten anbieten und geduldig auf seine Belohnung warten.

Wie man dieses Verhalten, dass zunächst alleine durch Beobachtung Ihrerseits und Belohnung durch Klick / Futter, mit einem oralen Befehl verknüpft, erkläre ich in einem separaten Artikel über das Klicker-Training.

Hier ist erst mal wichtig zu erkennen, dass der Klicker eine unheimlich effektive Trainingsmethode ist, um Ihren Labrador zu erziehen.

Hat Ihr Hund nämlich verstanden, dass der Klicker immer bedeutet, dass er gerade etwas extrem gut und richtig gemacht hat, assoziiert er das Klick-Geräusch mit Training, was schon für sich genommen Ihren Hund begeistern kann, und ihn gleichzeitig ins richtige “Mindset” stellt.

Wenn Sie vielleicht mit Ihrem Hund zum ersten Mal in die Stadt gehen, kann das überwältigend für Ihren jungen Hund sein: viele Eindrücke, Geräusche und Gerüche, fremde Menschen und Hunde. Hört er in dieser Situation den Klicker, weil er zufällig gerade genau links “bei Fuss” geht, kann das helfen, dass der Hund instinktiv auf Sie fokussiert und sich auf die Aufgabe “Bei Fuß Laufen in der vollen Stadt” konzentrieren kann.

Quelle: labradorerziehung.net/

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