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19. November 2012

Streng geheim – Massaker von Katyn: Archive belegen, dass die USA die UDSSR deckten

Streng geheim – Massaker von Katyn: Archive belegen, dass die USA die UDSSR deckten:
Das frz. Original TOP SECRET – Massacre de Katyn : des archives apportent la preuve que les Etats-Unis ont protégé l’URSS wurde am 13. September 2012 von Tancrède Lenormand auf seinem Blog veröffentlicht. Übersetzung durch Sternbald.
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Josef Stalin unterzeichnete den Befehl zur Ermordung von 22 000 Polen in Katyn, deutsche Wehrmachtssoldaten wurden dafür verantwortlich gemacht und hingerichtet – ein Beispiel der Siegerjustiz der Schauprozesse in Nürnberg.
Am 10. September wurden bisher unter Verschluss gehaltene Dokumente über das 1940 in Katyn begangene Massaker an 22 000 Polen durch die VS-amerikanischen Nationalarchive der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie enthalten eindeutige Belege dafür, dass die VSA seit 1943 wussten, dass die Sowjetunion für diesen barbarischen Akt verantwortlich war, und nicht das Deutsche Reich.
1943 führen Deutsche Soldaten eine Gruppe Kriegsgefangener in den Wald von Katyn in Südrußland. Das Gebiet befindet sich zu diesem Zeitpunkt unter deutscher Kontrolle. Die Gefangenen finden dort in Gruben tausende Leichen. Die bei den in fortgeschrittener Zersetzung befindlichen Kadavern gefundenen Dokumente wie Briefe und private Aufzeichnungen stammen alle aus dem Jahr 1940 und früher. Die Zeugen dieses grässlichen Fundes müssen konstatieren, dass die Erschießungen bereits mehrere Jahre zurückliegen müssen und damit zu jener Zeit stattgefunden haben, als das Gebiet von den Sowjets kontrolliert wurde. Zwei Amerikaner, Kapitän Donald Stewart und Oberleutnant John Van Vliet, entschließen sich, Washington darüber zu informieren, dass dieser Massenmord nicht von den Nazis verübt wurde. Hochrangige Verantwortliche der Regierung Roosevelt lassen die kodierten Nachrichten jedoch verschwinden; die Sowjetunion, einen mächtigen Verbündeten der VSA gegen Deutschland und Japan, anzuklagen, ist undenkbar.
Eine sich über mehrere Jahre nach Kriegsende hinziehende Untersuchung der VS-amerikanischen Regierung ergab 1952, zur Zeit des Kalten Kriegs, dass die Sowjets verantwortlich waren. Der Bericht erwähnt allerdings in keiner Weise die kodierte Botschaft Stewarts und Van Vliets, welche einen der offensichtlichsten schriftlichen Beweise darstellt, dass Washington „bestens über die wahre Natur des Stalinismus informiert war“, und dies seit langem, wie Allen Paul, ein mit dem Massaker von Katyn befasster Forscher, hervorhebt.
Unter den 1000 Seiten geheimer Dokumente, welche am Montag von den amerikanischen Archiven publiziert wurden, befindet sich diese Nachricht, deren zeitige Veröffentlichung den Lauf der Geschichte hätte verändern können. Nach Meinung Allen Pauls war „die Haltung des Westens bezüglich Katyn ein fataler Schlag für die Polen, welcher ihre Lage verschlechterte“.
Weitere wichtige Beweise sind nunmehr in den Archiven zugänglich, insbesondere der Bericht eines britischen Botschafters an seinen Premierminister Winston Churchill. Darin kann man lesen, dass „wir gegenwärtig über eine große Anzahl an Beweisen verfügen, welche die Abrede der Russen, das Massaker von Katyn begangen zu haben, ernsthaft in Frage stellen“.
Auf russischer Seite musste man bis 1990 warten, damit Michael Gorbatschow die Tatschen anerkannte und sich öffentlich bei den Polen entschuldigte. 50 Jahre lang mussten die Familien der Opfer von Katyn Diskriminierungen und Frustration über sich ergehen lassen.
Seitdem veröffentlicht Moskau ebenfalls scheibchenweise bisher geheime Informationen. 2010 wurde der von Stalin unterzeichnete Befehl zur Ermordung der 22 000 polnischen Opfer öffentlich gemacht. Ein symbolischer Akt. Gewisse Dokumente wie jene über eine erneute in Russland in den 1990er Jahren durchgeführte Untersuchung sind jedoch nach wie vor zur großen Unzufriedenheit von Menschenrechtsaktivisten, welche vollkommene Transparenz fördern, nicht zugänglich.
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Kommentar von Tancrède Lenormand:
Natürlich spricht dieser Artikel an keiner Stelle von einer Entschuldigung bei den Deutschen und insbesondere den Familien der durch Lügen beschuldigten Soldaten, die für dieses Kriegsverbrechen ungerechterweise verantwortlich gemacht wurden. Die einem ganzen Volk eingetrichterte kollektive Scham hat tausende Existenzen zerstört und ein Generationen übergreifendes Schuldgefühl entstehen lassen.

Nachdem die Alliierten offiziell ihre Lüge anerkannt haben, ist es nun Zeit, alle Archive über den Zweiten Weltkrieg zu öffnen und insbesondere jene über den so genannten Holocaust an den Juden. Es ist unabdinglich, Historiker und Forscher frei arbeiten zu lassen. Deswegen muss das Gesetz Fabius-Gayssot [das frz. Pendent zum dt. § 130] abgeschafft werden.
In einem Land, welches sich die Menschenrechte auf die Brust schreibt, darf die Geschichtsforschung nicht durch Gesetze gegängelt werden, welche die Meinungsfreiheit praktisch abschaffen. Durch Erinnerungsgesetze, die untersagen, bestimmte Versionen der Geschichtsschreibung infrage zu stellen, machen der französische Staat und seine Komplizen sich selbst verdächtig.

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