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7. März 2012

Ein Dorf für Bello: Hund muss vor dem Abschuss gerettet werden

Die Eckardtshäuser haben ein ganz großes Herz für Tiere. Vor mehr als einem Jahr schlossen viele Dorfbewohner einen Hund in ihre Herzen, der jedoch einen ungebrochenen Freiheitsdrang besitzt. Seither durchstreift der Labrador-Golden-Retriever-Mischling herrenlos Felder, Wiesen und Wälder um Eckardtshausen.Eckardtshausen. Der Vierbeiner lässt sich hin und wieder auch im Ort sehen, denn die leckere Verführung, die ihm zahlreiche Zweibeiner servieren, ist viel zu groß.

Die Liebe vieler Einwohner zu diesem Wauwau geht noch weiter. Während der eisigen Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius errichteten einige Eckardtshäuser eine provisorische Hundehütte. So konnte der "Goldpelz" vor dem sicheren Kälte- sowie dem Hungertod bewahrt werden.

"Er ist sehr scheu, er lässt keinen Menschen näher als zehn Meter an sich heran", erzählt BertSeeland. Fünf, sechs Mal mussten die Mitarbeiter vom Tierheim Springen unverrichteter Dinge wieder abziehen - er ließ sich seine Freiheit nicht nehmen. Kurz vor Weihnachten mussten die Aktionen zum Einfangen abgebrochen werden. "Es war zu kalt und wurde zu früh dunkel", erzählt Inge Rilk vom Tierheim in Springen. Dort traf im Februar 2011 die erste Meldung zu diesem herrenlosen Tier ein. Mit Betäubung hätte sich das Tier noch weiter schleppen können und wäre irgendwo in der Finsternis unauffindbar erfroren. Das Betäubungsfutter hat er verschmäht. Die Beimengungen fielen dem "schlauen Fuchs" sofort auf.

"Er ist ein unheimlich schlauer Hund", bestätigt auch Inge Rilk. Er erkenne sofort jedes fremde Detail in der Landschaft. Mit dem Auto des Springener Tierheims brauchen die Mitarbeiter in Eckardtshausen nicht mehr anrücken. Das hat der clevere Kläffer schnell den "Hundefängern" zugeordnet.

Der Mischling ist höchstens zwei Jahre alt und wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgesetzt. Er trug lange Zeit ein Halsband. Ein Hund ohne rechtmäßigen Besitzer ist für Marksuhls Ordnungsamt nicht in Ordnung. Nun hat die Verwaltung den Jagdausübungsberechtigten beauftragt, den "Störenfried" zu erlegen. Seit Mai 2011 wurden der Verwaltung mehrere Vorfälle gemeldet. hier weiterlesen

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