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5. Januar 2012

Stubenreinheit

Stubenreinheit:

Stubenrein. So manche schlaflose Nacht hat das bei mir bedeutet, aber die gute Nachricht zu erst: große Hunderassen sollen tendenziell schneller stubenrein werden als kleinere Rassen. Na also :)


Wenn Sie also ein glücklicher Besitzer eines Labrador-Welpens sind: Glückwunsch! Sie haben zwar einige schwierige Wochen vor sich, einen Labrador Welpen groß zu ziehen ist aber auch etwas unvergesslich schönes.


Einem jungen Hund müssen Sie alles beibringen – wie mit einem Kind, damit er die Regeln eines komplexen Familienlebens versteht. Dazu gehört auch, wie und wo er sich erleichtern kann.


Wenn Sie es ihm nicht beibringen, wird er sich selbst eine Stelle dafür suchen.


Sein Motto: Ich muss jetzt, also mach ich. Er weiß zwar instinktiv, dass er nicht in sein zu Hause pinkeln soll, aber dieser räumliche Begriff bedeutet für einen jungen Hund “nicht in diesem Raum”, oder “nicht in Sichtweite meines Hundebettes”. Ich vermute ganz so großzügig werden Sie es nicht sehen.


Also müssen Sie es Ihrem Hund beibringen, wo es erlaubt es und wo nicht. Lassen Sie mich das etwas genauer formulieren: Sie bringen dem Labrador-Welpe bei, wo er auf Toilette gehen darf. Dadurch zeigen wir ihm indirekt, wo er es nicht machen darf (ins Haus).

Sie sollten den Hund nicht bestrafen, anschreien oder die Nase in die Urinpfütze stecken. Warum nicht? Weil es die falsche Nachricht sendet. Ein junger Hund versteht zwar, dass Sie jetzt schlecht gelaunt sind, und eventuell versteht er auch, dass es vielleicht was damit zu tun hat, dass er auf die Toilette gegangen ist.


Aus Sicht eines Welpens ist der Toilettengang aber nichts schlimmes – genau wie für uns ja auch. Instinktiv versucht er ja, sich räumlich entfernt von seinem Schlafplatz, zu erleichtern. Was in seinen Augen, optimales Verhalten darstellt.


Und was bekommt er dann zu hören, von seinem Herrchen?

Er wird beschimpft und das Herrchen ist sauer. Was wird der Welpe das nächste Mal tun? Er wird versuchen heimlich zu pinkeln, damit er keinen Ärger dafür bekommt. Vielleicht in einen anderen Raum gehen, oder hinter die Couch machen.

Eine klare Miskommunikation. Und damit wird es zukünftig schwieriger ihn zu erwischen, wenn oder – idealerweise – bevor er das nächste Mal im Haus zum pinkeln ansetzt.

Der bessere Weg

Leichter, besser und wirksamer geht es, wenn Sie Ihren Welpen ständig beobachten und Nachts mehrere Male wecken und zum Pinkeln rausbringen, bevor er selbst auf die Idee kommt und es ohne Aufsicht in Ihren vier Wänden erledigt.

Studieren Sie Ihren Welpen und seine Gewohnheiten.

Typischerweise muss sich ein junger Hund erleichtern, immer kurz nach dem er etwas gegessen oder getrunken hat oder wenn er von einem Schläfchen aufgewacht ist. Abruptes Aufhören mit dem Spielen, schnüffeln am Boden, im Kreis drehen, sind Signale auf die Sie achten müssen..

Auch wenn es hart ist, stellen Sie einen Wecker

Und tragen Sie Ihren Hund auch Nachts alle zwei Stunden raus in den Garten. Viel länger hält seine kleine Blase nämlich noch nicht aus.


Als Faustregel können Sie sich in etwa an folgende Formel halten: Lebensmonate = Dauer in Stunden, die der junge Hund aushalten kann.


Aber nach jedem Essen, Trinken, Spielen oder nach dem Aufwachen müssen Sie ihn wieder vor die Tür bringen, unabhängig davon, wie lange das letzte Mal her war.


Ihr Ziel soll sein, dass der Hund möglichst jedes Mal draußen pinkelt oder sein großes Geschäft erledigt. Loben Sie Ihren Welpen, wenn er es richtig macht. Es wird ein paar Wochen dauern, aber Ihr Hund wird es schnell lernen, wenn Sie sich an diese Vorgehensweise halten.

Wichtig ist, dass Sie “Ausrutscher” im Haus möglichst vermeiden. Je seltener es im Haus passiert, desto schneller wird Ihr Hund verstehen, dass er es draußen erledigen soll.

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